Lebenslauf unterschreiben

Der Lebenslauf ist ein persönliches Dokument, das den beruflichen und schulischen Werdegang des Bewerbers dokumentiert. Außerdem kann er Auskunft über die Hobbys und Freizeitaktivitäten des Bewerbers geben. Er ist zudem ein wichtiger Teil der schriftlichen Bewerbung, die dem Bewerber dazu dient, sich selbst zu vermarkten. Das Unternehmen bzw. der Personaler, der den Lebenslauf liest, soll durch ihn einen schnellen Überblick über das berufliche und private Leben des Bewerbers bekommen. Aus all den oben genannten Gründen erklärt es sich eigentlich schon von selbst, dass so ein wichtiges Dokument die persönliche Unterschrift des Bewerbers benötigt. Zudem bestätigt der Bewerber mit der Unterschrift, dass die Angaben korrekt sind. Ohne Unterschrift hätte der Lebenslauf also wenig Wert. Außerdem gehört das Unterschreiben des Lebenslaufes zum guten Stil und viele Unternehmen fordern die persönliche Unterschrift des Bewerbers auf dem Lebenslauf.

Wo den Lebenslauf unterschreiben
Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wo und mit was unterschreibt man den Lebenslauf? Die Unterschrift sollte so auf dem Lebenslauf platziert sein, dass sie das Dokument abschließt und nach ihr nur noch die Orts- und Datumsangabe folgt. Unterschrieben wird also nach dem letzten Eintrag auf der letzten Seite, und zwar insgesamt nur einmal – nicht auf jeder Seite des Lebenslaufes. Eine Unterschrift reicht aus, mehrere würden zu viel Platz wegnehmen. Schließlich soll ein Lebenslauf nur so viele Seiten wie unbedingt nötig beinhalten, sodass der Personaler einen möglichst schnellen Überblick über die für ihn wichtigen Stationen des Bewerbers bekommt. Ob unten auf der letzten Seite links oder rechts unterschrieben wird, ist unwesentlich. Für eine linksseitige Unterschrift spricht die Tatsache, dass alle Eintragungen im Lebenslauf linksbündig angeordnet sind und sie deswegen gut zum Gesamtbild passen würde. Aber wenn es aus irgendeinem Grund besser zum Gesamtbild passen sollte, kann auch rechts unterschrieben werden. Wichtig ist, dass nach der Unterschrift Orts- und Datumsangaben folgen, sodass bezüglich der Aktualität erst gar keine Fragen aufkommen können. Zwischen Orts- und Datumsangabe und Unterschrift sollten ein paar Zeilen freigelassen werden.

Mit was den Lebenslauf unterschreiben

Den Lebenslauf unterschreiben ist mit mehreren Schreibwerkzeugen möglich. Wichtig ist, dass immer in der Farbe Blau unterschrieben wird. Offiziell gilt die Farbe Königsblau als Standardfarbe, um Dokumente zu signieren. So kann also ein Kugelschreiber, ein Füllfederhalter, ein Fineliner oder ein ähnlicher Stift zur Unterschrift hergenommen werden. Des Weiteren gilt für die Unterschrift auf dem Lebenslauf, dass man den Namen des Bewerbers so gut lesen können sollte, dass ihn auch ein Dritter, der den Bewerbers nicht kennt, halbwegs entziffern kann. Das gibt dem Dokument eine persönliche Note und erweckt nicht den Eindruck, dass der Bewerber seinen richtigen Namen nicht preisgeben will. Unterschrieben wird außerdem immer mit dem vollen Vor- und Zunamen, Abkürzungen wie A. B. wirken überhaupt nicht gut und sollten tunlichst vermieden werden.