Lebenslauf – Tipps zur Gestaltung

Beim Lebenslauf ist der Inhalt ebenso bedeutungsvoll wie die Gestaltung.

Gestaltung eines Lebenslaufes
Der Lebenslauf sollte immer ausdrucksvoll und ansprechend sein. Dieser sollte das Bedürfnis erzeugen, sich ausführlicher mit ihm befassen zu wollen. Die Schrift sollte immer gut lesbar sein, um das Lesen und Verstehen zu erleichtern.

Angaben des Datums
Es ist wichtig, seine Selbstbiographie so zu repräsentieren, dass sich der eventuelle Arbeitgeber rasch einen Überblick verschaffen kann und sich schnell in den Auskünften zurecht findet.
Die Angabe des Datums ist hierbei ein unumgänglicher Punkt. Die Monats- und Jahresangaben sollten in einer individuellen Spalte repräsentiert werden.
Um nicht in den Verdacht zu geraten Lücken in seinen Lebenslauf zu verdecken, sollten nicht nur Jahresangabe gemacht werden. Die Monatsnamen sollten nicht gekürzt werden, dies macht den Anschein, dass die Auskünfte nicht mehr ordentlich in Tabellenform vorkommen und somit wird es unangenehm die Angaben zu lesen.

Der Inhalt und die Gestaltung
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten um den Lebenslauf auf zu schönen und somit für den eventuellen Arbeitgeber attraktiver und aufschlussreicher auszurichten. Als erstes muss man sich zwischen der chronologischen Anordnung oder der kontradiktorischen chronologischen Anordnung entscheiden, das heißt, dass die augenblickliche Beschäftigung zuerst repräsentiert wird. Prinzipiell gilt immer mit dem anzufangen was für den denkbaren Arbeitgeber den allerbesten Anhaltspunkt darstellt. Meist ist es der augenblickliche bzw. aller letzte ausgeübte Beruf. Darum sollte das Besagte immer in den Vordergrund gestellt werden.

Struktur des Lebenslaufes
Der Schreiber des Lebenslaufes sollte nicht nur darauf schauen, dass alle Auskünfte genau zeitlich schrittweise erstellt sind, denn dies kann leicht dazuführen, das es zu viel wird und der Leser sich nicht mehr zurecht findet.

Inhalt des Lebenslaufes
Für den potenziellen Arbeitgeber ist es bei der Bewertung der Berufskenntnisse des Bewerbers nicht nur seine sachliche Funktionsbezeichung aufschlussreich, sondern viel mehr Aussagen über die bisherigen Beschäftigung. Am anschaulichsten werden diese unterstrichen mit Bulletpunkten. Es muss jedoch beachtet werden, das die zentralen Aufgaben als aller erstes erwähnt werden sollten. Viele Bewerber haben den Irrglauben, dass alle ihre Weiterbildungen und Kurse, die sie in ihren ganzen Leben durchgeführt haben, auch im Lebenslauf erscheinen sollten. Hierdurch wirken die Lebensläufe künstlich aufgezogen ohne einen echten Wert zu vermitteln.
Für den Arbeitgeber ist die Mitteilung, dass der Kandidat zum Beispiel vor 15 Jahren ein einjährigen Pc-Kurs absolviert hat wenig brauchbar. Auch eine Teilnahme an eventuellen Schulungen, wo es am Ende keine Zertifizierung gibt, sind nicht von nutzen. Der Arbeitgeber kann so nicht sehen, ob der Bewerber wirklich etwas gelernt hat oder ob er die Zeit nur abgesessen hat. Es sollten nur Weiterbildungen erwähnt werden, die eine Beziehung zu der beabsichtigten Position haben. Die Weiterbildungen sollten nicht mehrere Jahre zurückliegen.

Was für die Fortbildung von Bedeutung ist, kann auch für die Umschreibung der Fähigkeiten und Kenntnisse angewandt werden. Der Lebenslauf sollte auf keinen Fall 10 Seiten lang sein. Es wirkt dann so, als könnte der Bewerber das Wesentliche von den Unwesentlichen nicht unterscheiden. Bei den zusätzlichen Qualifikationen sollte unbedingt eine Bewertung der Kenntnisse vorliegen. Bei IT-Aufzählungen sollte eine Gliederung nach Anwender- und Grundkenntnissen, nach Anzahl der Jahren in denen das Programm ausgearbeitet wurde, erstellt werden. Bei Fremdsprachen ist eine Aufteilung in Muttersprachenniveau, sichere Kenntnisse in Schrift und Wort und Grundkenntnisse gebräuchlich.

Der Lebenslauf ist also nicht nur eine starre Anreihung von Fakten und Tatsachen, sondern es ist vor allem zu Überlegen, welche Informationen informativ und für den eventuellen Arbeitgeber hilfreich sind ein aussagekräftiges Bild zu erlangen.

Die größten Fehler beim Lebenslauf
Sehr oft werden persönliche Fakten wie der Geburtsort, Unterschrift und Datum einfach vergessen. Bewerber gestalten ihren Lebenslauf oft mit Lücken. Das sieht nicht gut aus und wirkt sehr negativ auf den Arbeitgeber, wenn zum Beispiel drei Praktika aufgelistet sind, aber nur zwei mit Zertifikaten und Zeugnissen belegt sind. Genauso gehört in keinen Lebenslauf hinein warum es zu einer Kündigung während einer Probezeit gekommen ist oder welches Thema man bei einer Examensprüfung genommen hat. Alte Zöpfe wie der Beruf von Mutter und Vater interessieren heute nicht mehr.