Lebenslauf erstellen – Feste Regeln

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Kernstück einer jeden Bewerbung und daher unglaublich wichtig. Und man kann eine Menge an ihm falsch machen.

Äußerliche Kriterien eines guten Lebenslaufs
Auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte, so wird ein Lebenslauf immer maschinenschriftlich erstellt. Meist verlangen die Unternehmen einen tabellarischen Lebenslauf. Nur in Ausnahmefällen wird er ausführlich oder gar handschriftlich gefordert.
Die Anforderungen an einen guten Lebenslauf beginnen schon mit dem richtigen Seitenabstand. In der DIN 5004 ist geregelt, dass die Schrift vom Rand genau festgelegte Entfernungen einhalten muss. Das wäre: 2,5cm zum linken Rand, 2cm zum rechten Rand, 1,69 cm zum oberen und unteren Rand. Das kann mit über die Seitengestaltung in einem Textverarbeitungsprogramm einstellen.
Die rechte obere Ecke des Lebenslaufs ist frei zu halten. Hier kommt das Passbild hin, wenn man es nicht auf dem Deckblatt hat.
Für den Lebenslauf, wie für alle anderen Teile des Bewerbungsschreibens kommt nur weißes, einseitig bedrucktes Papier in Frage.

Anforderungen an den Inhalt
Ein Lebenslauf darf sich auf bis zu 3 Seiten erstrecken. Bevor man jedoch mit dem Schreiben anfängt, sollte man entscheiden, ob man einen chronologischen oder anti-chronologischen Lebenslauf machen möchte. Beim ersten beginnt man mit den Lebensabschnitten der Vergangenheit und arbeitet sich in die Gegenwart vor. Beim zweiten ist es umgekehrt. Der anti-chronologische Lebenslauf kann von Vorteil sein, bei älteren Arbeitnehmern, die viel Berufserfahrung haben oder wenn man bei vielen verschiedenen Arbeitgebern beschäftigt war. Weitere Information erhalten Sie außerdem hier.
Im ersten Bereich kommen die allgemeinen Daten zum Schreiber: Name, Anschrift, Geburtsort und -datum, Telefon, Handy, E-Mail. Erst jetzt kommen die eigentlichen Lebensdaten.

Wichtig ist es, dass alle Fakten sauber aufgeteilt werden in: Schulbildung, Berufsbildung, Berufserfahrung, Fachkenntnisse und Sonstiges. Es ist sehr wichtig alle Lebensabschnitte genau diesem Muster einzuordnen. Hat man eine zweite Berufsausbildung gemacht, nachdem man jahrelang in einem anderen Beruf gearbeitet hat, gehört sie trotzdem in die Rubrik Berufsausbildung. Angaben müssen nicht auf Tage genau sein. Meist reichen es den Monat und das Jahr anzugeben.
Fachkenntnisse und Sonstiges wie Führerscheine werden erst am Ende geschrieben.
Steht alles, erhält der Lebenslauf am Ende ein Datum und die handschriftliche Unterschrift des Verfassers. Die wird gerne vergessen, gehört aber zum guten Ton.

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