Der tabellarischer Lebenslauf

Allgemeines zur Gestaltung

Der tabellarische Lebenslauf ist ein elementarer Bestandteil jeder schriftlichen Bewerbung. Er gibt dem interessierten Arbeitgeber auf einer bis maximal zwei Seiten kurz und knapp über die persönlichen Daten und die wichtigsten schulischen und beruflichen Stationen im Leben des Bewerbers Auskunft. Ein tabellarisch gestalteter Lebenslauf sollte möglichst lückenlos die Biographie des Verfassers widerspiegeln und darf nicht den Eindruck erwecken, der Bewerber habe sich zu viele Auszeiten vom Erwerbsleben genommen oder sei längerfristig arbeitslos gewesen. Kürzere Phasen der Arbeitslosigkeit lassen sich durch eine geschickte optische Gestaltung der Zeitenangaben gut kaschieren, indem man beispielsweise nur das jeweilige Jahr und nicht noch zusätzlich den entsprechenden Monat aufführt, in dem es zu beruflichen Veränderungen kam.

Der Aufbau

Linksbündig stehen üblicherweise die jeweiligen Kategorien, denen weiter rechts die individuellen Angaben zugeordnet werden.

In den ersten Teil jeden Lebenslaufes gehören Informationen über den Namen (Vor- und Nachnamen, ggf. abweichender Geburtsname in Klammern hinter dem Nachnamen), das Geburtsdatum, den Geburtsort sowie den Familienstand des Bewerbers.

Dies sieht im Text bespielsweise so aus:

Name: Annika Müller (geb. Schneider)
Geburtsdatum: 12.06.1980
Geburtsort: Stuttgart
Familienstand: Verheiratet

 

Rechts oben wird auf der ersten Seite zusätzlich ein qualitativ hochwertiges Bewerbungsfoto angebracht bzw. bei Bewerbungen per E-Mail in den Text eingefügt.

Nach den persönlichen Angaben folgen chronologisch Informationen zur schulischen und beruflichen Ausbildung, wobei die Jahreszahlen des jeweiligen Besuchs (von/bis) zu nennen sind. Die jeweilige Schule wird mit genauer Bezeichnung und Ortsangabe genannt und dem höchsten, erreichten Abschluss (mit Abschlussnote). Das gleiche gilt auch für das Ausbildungsunternehmen, wobei bei diesem Punkt noch der erlernte Beruf ergänzt wird.

Einige Beispiele dazu:

Schulbildung: 1985-1989 Grundschule Köln-Nord
1989-1998 Städtisches Gymnasium Köln, Abitur: 1,8
Berufliche Ausbildung: 1998-2001 Tierarztpraxis Sieber, BonnAusbildung zur Tierarzthelferin
Abschlussnote: 2,0

Der Besuch der Grundschule sollte von Schülern noch aufgeführt werden, kann von Berufstätigen in der Regel in der chronologischen Auflistung ausgelassen werden.

Anschließend folgt im Lebenslauf noch der für den Arbeitgeber besonders wichtige Punkt der Berufspraxis. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf langfristig ausgeführten Tätigkeiten sowie Praktika und Fortbildungen, die einen konkreten Bezug zur neuen Tätigkeit haben.

Tätigkeiten, die nur kurzfristig und ggf. parallel zur wichtigeren Hauptbeschäftigung ausgeführt wurden, müssen nicht genannt werden.

Schlussteil

Im letzten Teil des Lebenslaufes kommen noch zusätzliche Kenntnisse zur Sprache, wie etwa Fremdsprachenkenntnisse, Kenntnisse spezifischer PC-Programme und der Besitz des Führerscheins.

Abschließend werden ganz unten noch der Wohnort und das aktuelle Datum ergänzt und mit der handschriftlichen Unterschrift des Bewerbers komplettiert.