Arbeitslosigkeit im Lebenslauf

Arbeitslosigkeit im Lebenslauf angeben

Kurzfristige Arbeitslosigkeit lässt sich gerade zwischen Übergängen verschiedener Arbeitsstellen nicht umgehen, im Lebenslauf muss man diese trotz darauf resultierendem schlechten Eindruck angeben. Theoretisch könnte man es weglassen, indem man den berufsbezogenen Teil des Lebenslaufes zum Beispiel in “Berufliche Praxis” umbenennt und lediglich die Arbeitszeit angibt, allerdings ergeben sich hier die Probleme sofort, wenn Zeitabschnitte zwischen den angegebenen beruflichen Erfahrungen liegen. Hier muss man vorsichtig sein, denn diese Zeiträume einfach wegzulassen fliegt spätestens beim Durchsehen der Arbeitszeugnisse auf und fällt viel negativer auf, als zum Beispiel geschicktes Kaschieren der Zeiten.

Arbeitslosigkeit im Lebenslauf kaschieren

Gerade, wenn die genaue Zeit der Arbeitslosigkeit nicht ganz so lang andauerte, kann man diese im Lebenslauf mit einer Art Lückenfüller “verschönern”. Zu diesen Lückenfüllern gehören Phrasen wie die Pflege von Angehörigen, Ehrenamtliches Engagement, Praktika, Sprachkurse, das Selbststudium von Fremdsprachen oder anderweitigen Weiterbildungen und auch Selbstständigkeit. Produktivität ist nämlich selbstverständlich immer gern gesehen, vor allem wenn sie freiwillig ist. Allerdings sind diese bei den Arbeitgebern bereits größtenteils bekannt und sollten nicht bedenkenlos eingefügt werden, ohne einen entsprechenden Hintergrund auch vorweisen zu können durch Zeugnisse oder ähnliches. Nachfragen dazu werden mit Sicherheit folgen, falls es überhaupt zum Bewerbungsgespräch kommt, denn Ablehnungen allein wegen der Nutzung dieser Angaben kommen auch vor. Um einer direkten Ablehnung durch den Verdacht des Arbeitgebers auf Missbrauch oben benannter Phrasen vorzubeugen, empfiehlt es sich entsprechende Nachweise der Bewerbung direkt beizulegen.

Fazit

Abschließend ist allerdings zu sagen, dass die Wahrheit doch am längsten währt und man kurzfristige, begründete Arbeitslosigkeit unter 6 Monaten ruhig direkt ansprechen und erklären kann. Es empfiehlt sich immer jede Art von Tätigkeit, die während der Arbeitslosigkeit ausgeführt wurde, zu erwähnen – ob es nun Hilfe bei Verwandten, hin und wieder auf die Kinder der Nachbarn aufpassen (Kinderbetreuung) oder auch sich mit Computern und Software vertraut machen ist.